PERSONA VERLAG

Die Buchmesse Saar 2021 präsentiert euch heute:

persona verlag – Literatur & Zeitgeschichte

Der persona verlag wurde 1983 gegründet, um unbekannte Texte aus dem deutschen und österreichischen Exil 1933-1945 zugänglich zu machen. Lisette Buchholz, die Gründerin, fand es empörend, dass die Vernichtung von Literatur und die Missachtung der Exilautoren fünfzig Jahre nach der Bücherverbrennung fortdauerte.
Das Programm des Verlags hat sich im Lauf der Jahre erweitert, die politische Leitlinie ist geblieben. Es gibt Romane, Erzählungen, Briefe, Essays, Lyrik und Erinnerungen. Ausgrabungen und Entdeckungen gestalteten vor allem in den Anfangsjahren die Verlagsarbeit spannend. Das erste Buch des persona verlags war der Exilroman “Manja” von Anna Gmeyner, der inzwischen in fünfter Auflage vorliegt.
Geografisch reicht das Spektrum der persona-Bücher vom Polarkreis bis zum Sinai: Übersetzungen aus mehreren Ländern sind fester Bestandteil des Programms. Es sind überwiegend Bücher, die sich mit den Folgen des zweiten Weltkriegs auseinandersetzen.
Einen weiteren Schwerpunkt bilden Bücher zu den Themen Antisemitismus und zur Auseinandersetzung mit dem Islam.
In Würdigung seines literarischen Gesamtprogramms erhielt der Verlag 2001 und 2012 den baden-württembergischen Landespreis für literarisch ambitionierte kleinere Verlage.

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